Mio mag entdecken – und wir mögen Mio

Veröffentlicht von Fee am

Mit dem Hund zu wandern, ist noch mal etwas ganz anderes.

Mio auf dem Kreuzfelsen bei Baden-Baden

Er zieht nach vorne, bleibt dann plötzlich stehen, weil etwas ganz wunderbar riecht. Oder weil er unbedingt jetzt Gras fressen muss. Oder weil er ein Stück Wurst aus unserer Jackentasche möchte. Bitte. Sofort. Obwohl, nein. Streicht das „Bitte“, „sofort“ reicht.

Mio kraxelt auf alle Felsen, hält Ausschau nach Eichhörnchen in Baumkronen, kneippkurt in eiskalten Bächen und wälzt sich auf Wiesen oder im Schnee.

Und während wir 8 oder 14 oder 19 Kilometer machen, macht Mio sicher ein Viertel davon noch mal obendrauf.

Mio tobt nahe Seelisberg am Vierwaldstätter- bzw. Urnersee

Anstrengender? Ja. Aber auch spannender.

Er läuft von links nach rechts, und wenn es am Wegesrand einen Trampelpfad gibt, erkundet er den, so weit ihn die Leine lässt. Seitdem Mio dabei ist (Weihnachten 2016), entdecken wir so auch mehr.

Mio markiert ein Gipfelkreuz in der Nagelfluhkette im Allgäu

Wir sehen Rehe, die er aufscheucht, wir finden Wege und Schneisen, die er uns anzeigt. Und wir lernen, zum Beispiel, dass heiße Sommertage doof für lange Touren sind, eisige Winter aber voller Abenteuer stecken können. Und: Wenn Mio an der Leine zieht, ist jeder Aufstieg leichter als gedacht.

Mit Mio wandern zu gehen ist anstrengender als ohne ihn, ja. Aber trotzdem 1.000 Mal besser.

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