Milan aus Lubbi-Dubbi

Veröffentlicht von Fee am

Normalerweise kann ich, glaube ich, die Wörter fremder Sprachen ganz gut aussprechen. Aber an Ljubljana bin ich gescheitert. Schreiben fand ich schon schwer, sagen war mir schier unmöglich. Seitdem heißt Sloweniens Hauptstadt bei uns Lubbi-Dubbi.

Welcome to Lubbi-Dubbi!

Und in Lubbi-Dubbi trafen wir auch Milan. Wir kennen eine slowenische Person, eben diesen Milan, und genau den haben wir Montagabend in der proppevollen Altstadt getroffen.

Alle essen hier Eis!

Die ist übrigens wunderhübsch, nur mal so am Rande. Kleine Gassen, die Ljubljanica (ein noch schwierigeres Wort) fließt mittendurch, das Schloss thront ehrwürdig und stumm über

Fahrradfahren ist Lubbi-Dubbis Gassen zwar lebensmüde, tun aber trotzdem alle. 

allem, passt auf, dass auch ja jeder ein Eis in der City isst. Das ist hier ganz groß, Eis gibt es quasi die ganze Nacht lang, in allen Sorten, an jeder Ecke, ein Traum!

Milan war unser Airbnb-Vermieter in Lubbi-Dubbi. So ein richtiger Zupacker, einer vom Lande, der rund eine Stunde bis in die Stadt braucht. Die Tour hat er am Sonntag gemacht, zur Schlüsselübergabe, am Dienstag wieder – die Retour –, und anscheinend auch am Montag.

Mio war am Montag schon wieder fit – und wir voll happy.

Am Abend laufen wir ahnungslos durch die Stadt, auf der Suche nach einem freien Restauranttisch und plötzlich ruft da einer „Mio! Mio!“ Very irritating, echt. Wir, voll fertig (vom Drei-Stunden-Spaziergang im Stadtwald Tivoli), raffen erst mal nix. Dann entdecken wir Milan.

Milan war mit Frau und Enkelkindern unterwegs. Der ist bestimmt ein cooler Opi. Nächste Woche fährt er mit seiner Frau in den Urlaub, hat er erzählt. Mit dem Wohnmobil nach Holland, weil: „Man darf nicht nur an einem Ort bleiben“, hat er zu uns gesagt. „Wer nicht reist, wird komisch im Kopf.“

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Kategorien: LeuteNeuestes