Kaufen: Winterwandern

Veröffentlicht von Fee am

Du meinst, im Winter ist Wanderpause? Du denkst, es ist viel zu kalt, um vor die Tür zu gehen, da geh ich erst recht nicht auf Berge oder durch den Wald? Falsch gedacht. Mit Tee, Zwiebel-Look und diesen Accessoires hast du’s auch beim Winterwandern warm.

Mützen

Dass die meiste Körperwärme über den Kopf verschwindet, ist kein Mythos. Darum gilt auf allen Winterwanderungen: Mütze auf! Oder Stirnband, je nachdem, wie ihr es am liebsten habt. Hier ein paar Vorschläge:

Grau, lässig, warm – von Buff

Lässig ist diese graue Strick-Variante von Buff. Passt zu allem und jedem, wärmt mit weicher, temperaturregulierender Merinowolle und kratzt nicht – sagt zumindest Globetrotter. Nicht nur für Wald und Berg gut, sondern auch für die Stadt.

 

 

Stilecht mit Edelweiß – Mütze von Ganoalm

Wer es stilecht mag und in den Alpen durch den tiefen Schnee stapft, sollte sich dieses Edelweiß-Mützchen aufsetzen. Auch grau aber eben mit absolut passendem Detail.

Das Material ist ein recht wilder Mix, mit unter anderem Wolle vom Schaf und vom Alpaka. Klingt auf jeden Fall warm!

 

Olivgrüne Merinowolle von Fjällräven

Wer keinen Bock auf so viel Stoff am Kopf hat, entscheidet sich vielleicht besser für dieses olivgrüne Stirnband von Fjällräven. Allerdings darfst du dann keine Angst vor riesigen Schriftzügen haben.

Immerhin kannst du das Ding wenden – und auf der anderen Seite gibt’s dann nur noch das berühmte Fuchslogo. Das Stirnband ist aus Merinowolle und auch in schwarz erhältlich.

 

Mütze mit oder ohne Bommel von Helly Hansen

Und hier noch einmal Knallfarbe, damit du auf der Piste oder auf dem Waldweg auch gut zu sehen bist: Die Mütze von Helly Hansen gibt’s in hellblau mit orange.

Der Puschel ist abnehmbar, innendrin gibt’s noch ein eingenähtes Fleeceband für extra Wärme. Allerdings: Das Material ist 100 Prozent Polyacryl.

 

Für die kältesten Tage: Sturmhaube von Outdoor Research

Für die kältesten aller Tage brauchst du ein bisschen mehr Stoff. Die Sturmhaube von Outdoor Research lässt bestimmt nix durch: Wind, Regen, Schnee und Eis können dir so absolut nichts mehr anhaben.

 

 

Hüttenschuhe

Brauchst du, wenn du über Nacht einkehren willst: Hüttenschuhe. Sind auch im Sommer keine schlechte Idee, im Winter können warme Pantöffelchen aber der pure Luxus sein.

Schlicht, leicht, passen in die kleinste Rucksack-Lücke

Diese schwarzen Treter von Campz sehen nicht nur aus wie eine Steppjacke, sie sind auch genauso warm. Dazu atmungsaktiv und leicht in jede noch so kleine Rucksack-Lücke gestopft.

Weil sie nur einen Gummizug haben sind sie flott angezogen, wenn deine Füße nichts dringender brauchen, als einen warmen Hüttenschuh. Und schnell ausgezogen, wenn du abends todmüde ins Matratzenlager fällst.

Niedliche Waschbären – mehr Gimmick als praktisch

So cute! Sind nix für Leute, die möglichst wenig mitnehmen wollen, das ist klar.  Und auch Puristen werden hier die Köpfe schütteln. Aber:  Die Hunkemöllerschen Waschbären sind sicherlich das Niedlichste, was auf der Berghütte rum läuft.

Allerdings sind die Teile aus 100 Prozent Polyester. Zu lange solltest du sie nicht tragen – sonst müssen auch die Waschbärpantoffeln im Schuhraum übernachten.

 

Weil auch die kleinsten Wanderer kalte Füße kriegen, hier noch ein Babyhüttenschuh-Vorschlag.

Die Giesswein-Pantoletten mit Dino-Aufdruck sind aus atmungsaktiver Wolle. Damit die Kinder auf den ersten Schritten auch sicher unterwegs sind, ist die Sohle aus rutschfestem Leder.

In der Thermoskanne

Wenn du im Winter wanderst, solltest du immer zumindest heißes Wasser dabei haben. Daraus kannst du alles machen, zum Beispiel Tee. Dafür könntest du eine der folgenden Teemischungen mitnehmen:

Winterparadies-Tee von Goldmännchen

Das Winterparadies von Goldmännchen Tee schimmert in der Tasse rötlich. Er schmeckt nach Pflaumen, Zimt und Vanille, richtig weihnachtlich also. 20 Beutel sind in der Packung, das sollte für einige Wanderungen reichen.

 

 

 

Winterkräutertee von Ronnefeldt

Der Winterkräutertee von Ronnefeldt ist weniger fruchtig, aber auch süß. Hier steckt ganz viel drin: Anis, Kardamom, Fenchel, Gewürznelke und auch Zimt.

 

 

 

Und dann wäre da natürlich noch die gute alte Variante des Selbstmachens. Hier ein Rezept von Brigitte.de:

Du brauchst:

  • Bio-Orange (klein)
  • 1,5 EL Ingwer (getrocknet)
  • Stange Zimt
  • Sternanis
  • 50 Gramm Ostfriesentee
  • EL Earl Grey (oder anderen schwarzen Tee)

Du machst:

Den Backofen auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas kleinste Stufe vorheizen. Die Orange heiß abspülen, trocken tupfen und mit einem Sparschäler die Schale dünn abschälen.

Orangenschale auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde 20 Minuten trocknen lassen. Die Schale ist dann sehr hart.

Die getrocknete Orangenschale grob zerkrümeln oder im Mörser grob zerkleinern. Ingwer hacken. Die Zimtstange mit einem scharfen Messer in kleine Splitter schneiden. Sternanis in kleine Stückchen brechen. Alle Zutaten gut mischen. Die Teemischung trocken und luftdicht verpacken und mindestens 24 Stunden durchziehen lassen, damit sich die Aromen gut miteinander verbinden.

Was du sonst noch gebrauchen könntest

Gamaschen von Tatonka

Gut gegen Schnee oder Regen im Schuh sind Gamaschen. Die kannst du auch erst mal im Rucksack tragen und bei Bedarf ruck zuck überziehen. Diese hier von Tatonka sind atmungsaktiv und ziemlich schnörkellos, gibt’s auch noch in anderen Farben.

 

 

Fußpflege von Weleda

Eine Wohltat für kalte, strapazierte Füße: Sobald du an deinem Ziel angekommen bist sollten die aus den Wanderschuhen raus und bei Bedarf abgetrocknet werden. Zur Pflege kannst du dann zum Beispiel diesen Fußbalsam von Weleda einmassieren – und dann gehören die warmgekneten Füße in dicke Wollsocken und unter die Decke.

 

Merinowollsocken von Bolter

Perfekte Socken zum Einmuckeln nach der Wanderung oder auch schon für deine Tour selbst sind etwa diese hier von Bolter. Die schlichten schwarzen Strümpfe sind zu 60 Prozent aus Merinowolle, weich und warm.

 

 

 


 

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