Wundervolles Winterwandern im Schwarzwald

Veröffentlicht von Schrat am

Schnee, Sonne, schattige Tannenwälder – wir waren wieder wandern, im schönen Schwarzwald. Conny und Harald haben uns einen Teil des Murgtals gezeigt, inklusive Einkehr im Panoramastüble. Das trägt seinen Namen wirklich zu recht.

Das Murgtal, südöstlich von Baden-Baden, im nördlichen Schwarzwald – hier einen einzelnen Weg, Steig oder eine einzelne Tour beschreiben zu wollen, wird der Gegend nicht gerecht.

Es gibt zahllose Wege, die Beschilderung ist hervorragend und so braucht Conny auch keine Karte und keine fixe Route, um uns zum Panoramastüble zu führen.

 

Unser Ziel – sehr zu empfehlen, Preise okay, Portionen groß, das Essen lecker – erreichen wir auf einem Weg, der so lang ist, wie wir gerade Laune haben. Beliebig können wir den Weg abkürzen oder verlängern, noch eine Schleife laufen oder den schnellsten Weg nehmen. Das ist in vielen Teilen des Schwarzwalds kein Problem. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert.

Binnen Minuten von Matsch zur Schneedecke

Unser Start liegt an diesem Tag am Bahnhof von Schönmünzach. Ein weiterer Pluspunkt der Gegend: Sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug ist man schnell an Ausgangspunkten für schöne Touren.

Von dort führt Conny uns den Berg hinauf. Und bereits nach wenigen hundert Metern weicht der graue Schneematsch am Wegesrand einer festen, teils unberührten weißen Schneedecke. So nah an den Bergen des Schwarzwalds brauchen wir lediglich 15 Minuten zu Fuß, um vom tristen Winter-Grau ins Winter-Paradies zu gelangen. Die Laune steigt, Mio ist außer sich vor Freude im Schnee.

Entgegen der Wettervorhersage klart sogar der Himmel auf, und immer wieder brechen Sonnenstrahlen zwischen den schneebedeckten Tannen hervor – ein wundervoller Wald, gepudert vom Schnee. Wir sind beeindruckt. Dazu ist der Weg sehr bequem zu laufen, mit noch angenehmen Anstiegen und nur ein paar kurzen Rutschpartien bergab.

Immer den Wegweisern an den Kreuzungen folgend passieren wir einmal das Panoramastüble, umrunden es dann aber noch einmal im großen Bogen, bis wir letztendlich einkehren.

Planungstipp: Karte einpacken und los geht’s

Der exakte Weg lässt sich anhand der Komoot-Runde oben nachvollziehen. Doch das ist gar nicht unbedingt nötig: Schnappt euch für alle Fälle einfach eine Karte des Gebiets, fahrt hin und wandert drauf los.

Rund um Baiersbronn gibt es so viele Wege, die miteinander verbunden sind, und so viele Orte, dass es sehr schwierig ist, sich zu verlaufen. Umso leichter ist es hingegen, die grandiosen Aussichten zu finden und sich – emotional – im Dickicht des Schwarzwaldes zu verlieren.

Wer es exakter mag oder direkt eine längere Tour angehen möchte, der schnappt sich zum Beispiel des Baiersbronner Panoramasteig. Wir sind teils auf ihm gelaufen und schon bald möchten wir ihn einmal zur Gänze begehen.

Hier verläuft auch die Murgleiter. Mit 110 Kilometern ist dieser Fernwanderweg jedoch ein größeres Unterfangen, einzelne Etappen sollen aber auch sehr schön sein.

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Schrat

Wanderschreiber

1 Kommentar

Deftiges im Panoramastüble – #schratundfee · 19. Dezember 2017 um 3:09 am

[…] war keine große Wanderung an diesem Samstag im verschneiten Schwarzwald. Aber wenn man so durch den Schnee stapft und die […]

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