Und am Ende „ein“ Schloss

Veröffentlicht von Fee am

Es ist gut, dort zu wandern, wo am Ende oder auf halbem Wege etwas wartet. Eine Einkehr, eine Burg, ein Wasserfall. Oder eben ein Schloss, besser: DAS Schloss – Neuschwanstein.

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit sah ich auf Facebook einen Post, in dem das Cinderella-Schloss aus Disneyland als Neuschwanstein angepriesen wurde. Mich hat das vor allem verblüfft.

Einmal mit meinen eigenen Augen sehen

Neuschwanstein ist doch DAS Schloss wie kein anderes, ein Märchenschloss, ja, aber ein echtes. Und selbst in den USA, oder von wo aus auch immer diese Facebook-Seite bestückt wird, kennen so viele Menschen Ludwigs Meisterwerk. Ich glaube, ich kenne es, seitdem ich drei oder vier bin.

Und ich wollte immer hin. Egal, wie voll es dort ist und wie touristisch. Ich wollte es einmal mit meinen eigenen Augen sehen, mit meinem eigenen Smartphone ein Foto machen. Und da ist es:

Definitiv beeindruckend

Für mich – und so viele andere Menschen – ist Neuschwanstein das perfekte Schloss. Es hat tatsächlich was von einem Disney-Schloss, beziehungsweise hat wohl Disney bei Ludwig abgekupfert.

Was tut man nicht alles für das perfekte Foto?

Aber auch die Lage ist unschlagbar und wie im Märchen: Hoch über Schwansee und Alpsee und inmitten der Allgäuer Alpen. Ich liebe Wasser und ich liebe die Berge. Wo also könnte das perfekte Schloss besser stehen?!

Wir haben unsere Wanderung so gelegt, dass die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau etwa auf der Hälfte des Weges lagen. Trotzdem war Neuschwanstein für mich eher Ziel der Tour.

Und für den einen Blick, das eine Bild, haben wir dann auch rutschig-vereiste Berge und gangstermäßiges über Stacheldraht-Klettern auf uns genommen (Eigentlich war der Aussichtspunkt gesperrt. Bitte nicht nachmachen!).

Mehr zur kompletten 17-Kilometer-Tour mit Seen, Schlössern, Bächen und Aussichten lest ihr später hier.

 

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