Anfängerfehler: Ohne Sonnenschutz in die Berge

Veröffentlicht von Schrat am

Ja, wir wissen es eigentlich besser: Im Gebirge muss man jederzeit mit starkem Sonnenlicht rechnen. Und doch haben wir uns auf der Zugspitze den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt haben.

Die Sonne ist im Gebirge krasser. Das sieht nicht nur so aus oder ist ein gefühlter Zustand. Sie ist es tatsächlich. Auf den Bergen ist man der Sonne näher, die Luft wird dünner. Dementsprechend ist die UV-Strahlung höher, um bis zu 20 Prozent je 1.000 Höhenmeter.

Das erhöht das Sonnenbrandrisiko mit allen möglichen gesundheitlichen Folgen: langfristige Schäden der Haut und auch der Augen. Hinzu kommt, dass Schnee und Eis sehr viel mehr Strahlung reflektieren als etwas grüne Wiesen und Fels im Tal.

Brille, Creme, Hut

Beeindruckende Eisskulpturen dank Wind, Eis, Schnee und Sonne.

Die Haut und die Hornhäute der Augen sind der UV-Strahlung viel extremer ausgesetzt als im Tal und sollten daher aufmerksamer geschützt werden. Die Haut mit bedeckender Kleidung und Sonnencreme, die Augen mit einer Sonnenbrille, den Kopf mit einer Mütze oder einem Hut.

Den Augen droht im schlimmsten Fall Schneeblindheit – das ist wie ein Sonnenbrand auf Horn- und Bindehaut. Die Augen schmerzen, tränen, sind gerötet und extrem lichtempfindlich. Solche Augen sind ein Fall für den Arzt und müssen behandelt werden, um bleibende Schäden zu vermeiden. Gleiches gilt für stark sonnenverbrannte Haut.

Wir sind mit einem leichten Sonnenbrand auf den Nasen und Wangen davongekommen. Beim nächsten Mal werden wir aber besser vorbereitet sein.

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