Rund herum und hoch hinaus: Eibsee und Zugspitze

Veröffentlicht von Schrat am

Wir haben es geschafft. Endlich haben wir den Eibsee besucht. Und oben auf der Zugspitze waren wir auch.

Aber weil wir die nagelneue Seilbahn den Berg hinauf genommen haben, hält sich unser Stolz auf diesen ersten Besuch auf der Zugspitze in Grenzen. Wir trösten uns damit, dass die Besteigung im Winter bei Schnee und Eis eh viel zu gefährlich ist.

Hund+Schnee=Glück

Auch ohne den beschwerlichen Weg hinauf genommen zu haben, ist der höchste Berg Deutschlands aufregend. Erst recht mit etwas Wetterglück, wie wir es hatten. Gefühlt konnten wir den Blick über die gesamten Alpen schweifen lassen. Dazu das Sonnenlicht, reflektiert vom vielen Schnee, die Kälte, der Wind – so weit oben auf einem Berg zu stehen ist einfach ein überwältigendes Gefühl, mag der Berg noch so zugebaut sein. Und Mio ist im Schnee sowieso glücklich.

Wenig Platz zwischen Ski und Snowboard

Fee im Schnee

Im Winter und mit Hund ist der Bewegungsradius auf der Zugspitze jedoch begrenzt, zwischen all den Ski-Fahrern und Snowboardern. Daher haben wir unsere Wanderungen tiefer gelegt und sind mit Mio einmal um den Eibsee spaziert. Trotz des guten Wetters war es wunderbar leer und ruhig, offenbar ist der Januar eine gute Zeit, um Zugspitze und Eibsee einen winterlichen Besuch abzustatten.

Gipfelbesuch sorgt für neue Pläne

In uns hat dieser Besuch jedenfalls den Wunsch geweckt, einmal selbst auf die Zugspitze zu steigen. Allerdings in einer der einfacheren Varianten, ohne schwierige Kletterpassagen und hundeverträglich.

Außerdem sparen wir uns so den Rundreise-Preis für Bergbahn, Gletscherbahn und Zahnradbahn. Mit 45 Euro pro Person hat diese Fahrt nämlich schon einen recht stolzen Preis. Mio musste allerdings nur vier Euro latzen – das ist mal ein erfreulicher Hundepreis!


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Schrat

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