Tourentipp: Rauf und runter im Trentino

Wandern im Trentino bedeutet vor allem Felsen, Wald, Seen. Und ab und zu könnte auch  mal ein Bär vorbei kommen. Wir sind 15 Kilometer auf und ab gewandert und es war zauberhaft.

Das mit dem Bären war zwar nicht sehr wahrscheinlich, trotzdem haben wir aber die Ratschläge auf herumstehenden Hinweisschildern ernst genommen und uns im Wald bemerkbar gemacht.

Berg runter gesungen, Berg rauf nur noch geklatscht

Berg runter haben wir also gesungen, ab und an gepfiffen und ziemlich laut gesprochen. Wir waren zu viert mit zwei Hunden, da fielen die Kommandos an die beiden Vierbeiner schon mal etwas tönender aus.

Hinweis auf Bären am Lago di Terlago

Berg rauf war das mit dem Singen schnell Geschichte. Irgendwann ging nur noch pfeifen, später, am felsigen Kletter-Aufstieg, sogar nur noch klatschen. Weil uns da ein paar Bremsen verfolgten, fiel uns das glücklicherweise leicht.

Von Vallene nach Terlago, zu den Laghi di Lamar und zurück

Über Wurzel und Stein nach Terlago

Unsere Wanderung führte uns von Vallene am Monte Terlago, knapp 10 Kilometer von Trento entfernt, bis nach Terlago, an vier Seen vorbei und einen abenteuerlichen Ab- und Aufstieg entlang wieder zurück. Rundtour rulez!

Nach Terlago oberhalb des Etschtals ging der Weg über Steine und Baumwurzeln am Hang entlang, durch dichten Wald. Zwischendurch überraschte die Aussicht auf den Ort und die nahen Seen.

Ein Aufstieg, der den Namen verdient

Am größeren der beiden, dem Lago di Terlago, kehrten wir kurz in der Strandbar ein. Glücklicherweise haben wir uns alle für was Antialkoholisches entschieden, denn der Aufstieg der dann folgte, hatte es in sich.

Zwischendurch belohnt die tolle Aussicht.

Zunächst schlängelte sich der Wanderweg über breite Schotter-Forststraßen. Zwei oder drei Kreuzungen später wurde der Weg dann schmaler und felsiger, wir mussten schon ein bisschen klettern. Oben belohnte uns die grandiose Aussicht und das Wissen auf die nächsten beiden Seen, die Laghi di Lamar.

Keine Bären. Schade oder doch besser so?

Auf dem Rückweg: Abendstimmung am See

Bis dorthin waren es noch mal ein paar Kilometer durch teilweise dichten Tannenwald. Hier konnten wir einen Steinadler zwischen den Wipfeln entdecken. Von Bären war nichts zu sehen – irgendwie gut, irgendwie aber auch schade.

Trotz allem waren wir bald froh, endlich an den Seen zu sein. Durch unsere Vorsichtsmaßnahmen haben wir uns teilweise echt nur noch paranoider gemacht.

Im „Tre Faggi“ gönnten wir uns dann doch Bier MIT Alkohol. Dann ging unsere Route entlang der Laghi di Lamar mit nur noch leichtem Auf und Ab zurück zum Ausgangspunkt, wieder durch wunderschönen norditalienischen Alpenwald.

Die Tour auf Komoot:

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