Sieben Tipps bei Sommerhitze

Hier herrscht derzeit ein bisschen Sendepause zwischen unseren Wanderberichten. Das hat einen einfachen Grund: Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen gehen wir nicht wandern. Dennoch haben wir ein paar Tipps gegen und bei Hitze auf Lager.

Wir lassen die Wanderschuhe bei Temperaturen über 30 Grad und prallem Sonnenschein aus. Zum einen, weil es uns aus Erfahrung wenig Spaß macht, triefend, ächzend und stöhnend bei Hitze Berge hinaufzustiefeln (für Wanderungen in höheren und kühleren Bergen fehlt uns ohne Urlaub leider die Zeit). Zum anderen, weil wir es Mio nicht antun können, bei Hitze lange Strecken zurückzulegen. Das macht der kleine Hund einfach nicht mit.

Also machen wir ein bisschen Pause und ein paar Pläne (dazu ganz bald mehr). Doch euch soll das nicht aufhalten! Aber seid vorsichtig, wenn ihr euch bei hohen Temperaturen körperlich anstrengt. Unsere Tipps:

    1. Meidet die größte Hitze.

      Im Hochsommer wird es im Laufe des Nachmittags am heißesten. Besonders wenn die Wanderung in einem Ort endet, ist dort die gefühlte Hitze zwischen Beton, Asphalt und Mauerwerk noch einmal höher. Der Vormittag ist meist deutlich angenehmer.

    2. Trinkt ausreichend.

      Diesen Hinweis kann man nicht oft genug geben. Nicht nur bei Hitze braucht der Körper ausreichend Wasser – drei Bier zählen nicht. Wenn man richtig Durst verspürt, hat man den Zeitpunkt genug zu trinken bereits verpasst. Auch Tiere brauchen genügend Trinkpausen.

      Selbst wenn es „nur“ ein kurzer Spaziergang in der Hitze ist, nimmt Mio jeden Brunnen und jeden Bach mit.
    3. Kühlt euch ab.

      Als Wanderer mit Hund halten wir eh immer Ausschau nach Bächen, Flussläufen und Seen – vor allem für Mio, der sich schon bei Temperaturen knapp über 20 Grad gern ins Wasser legt, aber niemals schwimmt (schwimmscheu ist er). Aber auch für Menschen ist ein Bad im See eine willkommene Abkühlung. Dabei Punkt 4 nicht vergessen:

    4. Schützt euch vor der Sonne!

      Leute, achtet auf eure Haut. Ein Sonnenbrand ist im Normalfall verkraftbar und lässt sich aushalten, schadet der Haut aber ungemein. Besonders wichtig wird die Sonnencreme, wenn ihr Sonne an Körperpartien lasst, die sonst eher bedeckt sind, etwa beim Baden. Tut der Natur etwas Gutes und benutzt biologisch verträglichere Sonnencremes anstelle der Chemiekeulen. Die schaden Gewässern, vor allem, da ihr über den Sommer wahrscheinlich nicht die einzigen Badenden in den Seen bleiben werdet. Eine konkrete Empfehlung können wir da leider bislang nicht geben, aber fragt doch in der Drogerie, im Reformhaus oder in der Apotheke nach. Dort beraten sie euch sicher gut.
      Bedeckt euren Kopf, damit ihr keinen Sonnenstich bekommt und besonders wenn die Umgebung sehr hell ist – etwa mit Schnee und Eis: Setzt eine Sonnenbrille auf und schützt eure Augen vor der Helligkeit.

    5. Esst ausreichend.

      Vielen, auch mir, schlägt Hitze auf den Magen und ich habe häufig den ganzen Tag über keinen Appetit und verspüre kaum Hunger. Geht es euch ähnlich, achtet besonders darauf, ausreichend Nährstoffe und Energie zu euch zu nehmen.

    6. Plant für Schatten.

      Wanderwege durch dichte Sommerwälder lassen sich bei Sonnenschein sehr viel besser ertragen als Strecken mit vielen Feldwegen oder zwischen Weinbergen. Vor allem, wenn ihr mit Hund oder Kindern unterwegs seid, sollten alle oder zumindest weite Teile der Tour Schatten haben.

    7. Achtet auf euch selbst.

      Die Hitze strengt den Körper an, wir verbrauchen mehr Energie. Horcht noch etwas mehr in euch hinein und achtet auf eure Belastungsgrenzen. Bei Sommertemperaturen überanstrengt man sich schneller, passt auf euch auf.


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