Roadtrip nach Spanien!

Derzeit schwitzen wir uns durch die Tage, zählen sie, bis bei uns im Kalender endlich steht: Urlaub. Nach Südfrankreich und Spanien zieht es uns dieses Mal – doch darüber ist alles herrlich ungeplant. Habt ihr Tipps, was wir nicht verpassen dürfen?

Ja, hier in unserer Wahlheimat Baden-Württemberg ist gerade Urlaubshochsaison. Also nicht für die Touristen, die hier her kommen und Schwarzwald und Bodensee besuchen. Die kommen ständig. Sondern für die Leute von hier. Denn hier haben just die Sommerferien begonnen.

Die Hauptsaison für die Kinderlosen

Als Paar ohne Kinder überlassen wir den Urlaub während der Ferien den Kolleginnen und Kollegen mit Kindern. Anfang September wird es, ehe wir mit gepacktem Auto auf unseren nächsten Roadtrip starten. So können wir auch schön neben der Hauptsaison verreisen – und in noch einem Punkt kommt es uns sehr entgegen: Unser Roadtrip-Ziel liegt in diesem Jahr in Spanien, im Norden der Costa Blanca. Und Anfang September ist es dort nicht mehr so heiß. Das kommt uns und vor allem Mio entgegen.

Denia, das Ziel unseres Roadtrips, fotografiert von Muriel Sandoval/Unsplash.com.

Am Ziel angekommen wollen wir eine Freundin besuchen, die dorthin gezogen ist. Doch wie es sich für einen Roadtrip gehört, ist der Weg das eigentliche Ziel. Anders als bei bisherigen Reisen halten wir uns mit unseren Plänen, Vorhaben und somit auch Erwartungen zurück.

Keine Erwartungen, kein Ärger

In der Vergangenheit habe ich mich mental immer wieder doch eine Spur zu viel festgelegt: die Tour X möchte ich unbedingt machen, Ort Y unbedingt besuchen, in Z unbedingt essen. Das allermeiste, das wir uns vorgenommen haben, konnten wir auch umsetzen – wenn uns nicht gerade extremes Wetter oder ein schlapper Hund einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Doch wenn es mal nicht so klappt, wie man es sich vorgenommen hat, schleicht sich zumindest bei mir ein Gefühl leichter Enttäuschung ein, tief im Bauch ein kleiner Ärger.

Dieser Ärger ist total selbstgemacht und vor allem unnötig, weil vermeidbar. Denn wer sich vorher sehr detailliert ausmalt, wie toll und schön alles wird, muss mit so hohen Erwartungen fast schon enttäuscht werden: Wetter, Unfall, Autopanne, Krankheit, Umleitungen, gesperrte Straßen – die Unwägbarkeiten bei einem Roadtrip sind viel zu groß, um detaillierte Pläne zu schmieden.

Daher sind unsere Pläne begrenzt:

Direkt Anfang September starten wir, noch in der Nacht, Richtung Frankreich. Unser Ziel: das Département Ardèche. Entlang der Ardèche, zwischen Fluss, Felsen und Wäldern wollen wir einige Tage verbringen.

Metropole statt Wälder. Barcelona wollen wir besuchen, hier fotografiert von Erwan Hesry/Unsplash.com.

Dann geht die Reise weiter, nächstes Ziel: Barcelona. Entlang der Mittelmeerküste führt der Weg zwangsläufig an dieser Metropole entlang. Wir wären ja verrückt, die Stadt nicht zu besuchen, zumal wir ein paar Insider-Tipps bereits ergattern konnten.

Und das war es auch schon an Plänen. Der nächste Halt ist schon an der Costa Blanca, wo wir ebenfalls einige Tage verbringen werden, ehe wir uns wieder ein paar Tage für den Rückweg nach Karlsruhe nehmen.

Das ist unsere Route, wenn wir den schnellsten Weg laut Google nehmen. Aber das ist natürlich kein Muss bei so einem Roadtrip. Der wird ja erst durch Umwege schön.

Wart ihr schon an der Mittelmeerküste Frankreichs? In Barcelona? An der Costa Blanca? Was darf man nicht verpassen, welchen Ort sollte man gesehen haben? Wo kann man schön essen und wo gibt es den besten Wein? Wir freuen uns über eure Tipps! Und keine Sorge, wir werden solche Tipps im Hinterkopf behalten, uns aber uns nicht auf fixe Pläne versteifen. 😀

Schreibt uns in die Kommentare oder eine Mail an schrat@schratundfee.de.

Das Titelbild ist von pan xiaozhen, hier geht’s direkt zu den Bildern von Erwan Hesry und Muriel Sandoval


Diese Reise nach Spanien wird nicht unser erster Roadtrip. Vergangenes Jahr sind wir über Südtirol und Venedig nach Slowenien und zurück über Österreich gereist. In Südtirol haben wir einen traumhaften Campingplatz gefunden, am Gardasee fanden wir wiederum Enttäuschung, begeistert waren wir von Venedig und sind seit unserem Besuch vollkommen verliebt in Slowenien, während wir in Österreich Pech mit dem Wetter hatten.