Es wird Zeit für Sonne: Ein Wanderurlaubstipp für den Frühling

Langsam reicht es uns mit Schnee und grau und dicker Jacke. Wir wollen Sonne! Richtige Hitze braucht es gar nicht sein, es reicht, wenn wir wieder am Berg in der Sonne sitzen können. Und mit am besten geht das am Vierwaldstättersee.

Wohin und warum?

Frühling, das ist Löwenzahn, Sonnenstrahlen und draußen sitzen. Frühling bedeutet für mich, das erste Mal im Pullover rumzulaufen, in dünnerer Jacke zu wandern und den Wind als etwas Angenehmes zu empfinden.

Seitdem wir vor zwei Jahren an Ostern am Vierwaldstättersee Urlaub gemacht haben, sind Frühling und dieser Ort in meinem Kopf miteinander verbunden.

Mio im Löwenzahn

Wir hatten uns eine Ferienwohnung über Airbnb rausgesucht. Hier wohnten wir im Ort Greppen – und zwar so, dass wir direkten Blick auf den See hatten. Direkt am Haus führen Wanderwege auf die Rigi, die Königin der Berge.

Und was dort tun?

Nur wenige Kilometer weiter, in Weggis, fährt auch eine Seilbahn hinauf. Die kleine Tour nach Weggis haben wir direkt am ersten Abend gemacht, es war noch super warm und der Weg dort rüber ist sehr angenehm für einen kleinen Spaziergang.

Frühes Sommerfeeling auf dem Weg nach Weggis

Am nächsten Tag wollten wir mehr von der Rigi sehen und sind von Brunnen aus mit der Seilbahn hoch. Andersrum wäre allerdings klüger gewesen, denn der Abstieg unserer Route war mörderisch. Mit zittrigen Beinen und weichen Knien kamen wir damals unten an. Trotzdem war die Tour rund um die Rigi Hochflue wunderschön. Rauf wäre sicher auch toll, aber mit Mio keine Option.

Rast unterhalb der Rigi Hochflue

Am nächsten Tag wanderten wir dann auf Wilhelm Tells Spuren, über die Rütli-Wiese, auf der sich die Gründer-Kantone zur Schweiz vereinigten. Angeblich, jedenfalls. Vom Geist war nicht viel spürbar, der Weg von der Schiffanlegestelle (abgefahren waren wir in Brunnen), war recht überlaufen.

Ziegen bei Seelisberg

Wir sind aber weiter, erst nach Seelisberg rein, dort zur beeindruckenden Aussicht auf den Urner See und die höheren Alpen am Südufer, dann in den Wald. Wir wollten Richtung Bauen. Von dem kleinen Örtchen aus fuhren wir dann zurück nach Brunnen. Hier gibt’s viele Restaurants am Seeufer, Supermärkte, Trubel und See-Leben.

Geht’s nicht etwas höher?

Doch, und ob. Zum Beispiel auf den Pilatus, wandernd, per Seilbahn oder mit der steilsten Zahnradbahn der Welt. Von dort aus reicht die spektakuläre Bergwelt von Gotthard und Co. auf der einen und Eiger, Mönch und Jungfrau auf der anderen Seite. Es gibt feines Essen und wer will, kann sogar oben übernachten.

Bild von Claudio Schwarz Purzlbaum/Unsplash.com

Überhaupt liegen am südlichen Zipfel des Vierwaldstättersees, beziehungsweise am Urner See, schon um einiges höhere Alpengipfel.

Und niedriger?

Geht auch. Etwa mit einer Tour im Entlebuch, einer Unesco-Biosphäre. Das Entlebuch grenzt an Schrattenfluh und Brienzer Rothorn, bietet aber eine sanft hügelige Wanderlandschaft vor allem für Einsteiger und solche, die keinen Leistungssport aus ihrer Tour machen wollen.

Luzern

Auch Luzern, die Hauptstadt des Vierwaldstättersees quasi, liegt weit unten im Tal, an der nordwestlichen Seite des Sees. Hier kommt schon ein wenig Big-City-Life auf, mit Bars und Restaurants, Shopping-Möglichkeiten und Ausstellungen. Und das alles direkt am Seeufer!

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