Summer is coming: So bereiten wir uns auf die Wandersaison vor

Die Wandersaison endet für uns nicht. Wir stiefeln auch im Winter los, aber viel weniger als im wärmeren Teil des Jahres. Was also tun, wenn die noch weit weg ist? Vorbereitung ist das Stichwort – aber mit Spaß!

Unser Getting-Ready beginnt im Kopf. Schon im Herbst des vergangenen Jahres haben wir angefangen, für 2019 zu planen. Natürlich waren da mehr Traumziele bei, als wir je in einem Jahr schaffen könnten: Interrail und wandern durch Italien, Ostsee, Schweden, Schweiz, Hüttentour in Slowenien, Fernwanderweg in Liechtenstein, von der Rheinquelle bis Basel und, und, und.

Beine, Lunge und ein starker Rücken

Irgendwann werden wir dann konkreter. 2019 soll es wie in jedem Jahr in die Schweiz gehen, Italien ist sicherlich auch drin und die Hüttentour in Slowenien ist im Juli dran.

Yoga trainiert Kraft, Ausdauer, Konzentration und die Balance. Ein Allrounder! Bild: Edit Sztazics/Unsplash.com

Dafür sollten wir fit sein. Sowohl die Tagestouren, die uns in diesem Jahr erwarten, als auch längere Wanderungen über ein paar Tage hinweg, können richtig anstrengend werden. Erst recht dann, wenn Beine und Lunge nicht trainiert sind.

Wir haben hier schon mal beschrieben, welchen Sport wir so machen, um trittfest, kräftig und ausdauernd zu werden. Im Winter ist das mit der Motivation aber gar nicht so leicht.

Auch schwimmen ist Training

Die gute Nachricht: Drinnen-Sport ist auch super! Wir empfehlen zum Beispiel schwimmen für Schulter- und Oberschenkelkraft. Außerdem ist es super für Rücken, Hüfte und Knie – alles Körperteile, die beim Wandern und besonders auf langen Touren stark beansprucht werden. Wenn ihr wollt, geht auch im Winter raus. Das härtet ab.

Auch schwimmen gilt als Vorbereitung für die Wandersaison. Bild: Todd Quackenbush/Unsplash.com

Yoga ist super für die Balance. Wenn ihr die trainiert, werdet ihr auch trittfester. Auch wenn die beste Übung für Sicherheit bei Ab- und Aufstiegen, auf schmalen Graten und an Hängen solche Situationen selbst sind. Aber auch Yoga hilft, besonders die verschiedenen Krieger-Positionen schulen eine ruhige Haltung. Auch auf einem Bein und auch bei Yoga-Anfängern.

Und dann heißt es doch rausgehen

Beweglichkeits- und Kraftworkouts könnt ihr auch zu Hause machen. Vieles geht mit dem eigenen Körpergewicht. Ausfallschritte sind eine super Übung für schwierige Abstiege, Squats geben dir Beinkraft und Push-Ups einen starken Oberkörper.
Das hilft, die Last eines schweren Trekkingrucksacks über viele Kilometer zu tragen.

Wir trainieren meistens mit der Nike-Training-App fürs Handy. Aber Workout-Tipps findet ihr auch überall im Netz. Mit GymBoss, auch einer App, könnt ihr euch Übungsintervalle zusammenstellen, wie ihr sie braucht.

Sobald ihr euch aufraffen könnt, solltet ihr dann aber auch rausgehen und laufen oder zumindest stramm spazieren gehen. Wenn ihr euch fürs Spazieren entscheidet, baut Treppen und Anstiege mit ein, so viel ihr könnt.

Klettern auch fürs Wandern

Bei einer fordernden Wanderung brauchen Wandersleut‘ jedoch mehr als Willen, bloße Ausdauer und etwas strapazierfähige Hornhaut an den Füßen. Knifflige Passagen erfordern zudem Konzentration. Tim geht dafür bouldern und klettern – auch wenn wir selten ernste Kraxel-Passagen auf unseren Wanderungen bewältigen müssen. Schließlich muss Mio ja auch die Wege beschreiten können.

Kurze Pause nach einem anstrengenden Aufstieg mit klettern und kraxeln. Da hilft Training!

Dennoch macht sich Klettern gut als Training für Wanderungen. Der Sport stärkt die Muskeln im gesamten Körper, vor allem im Rumpf. Außerdem schult es die Konzentration auch bei Anstrengung – auch wenn man sich gerade mit Zehen und Fingerspitzen an die Griffe krallt, muss man den Überblick behalten, wo der nächste Schritt hingeht.

Am allerbesten: Planen bei einer Flasche Wein

Vor allem gibt Klettern und Bouldern aber Vertrauen. Vertrauen in die eigenen Hände und Füße, was sie tragen und halten können. Auf schmalen Pfaden an der Bergflanke hilft dieses Vertrauen ungemein, wenn man über schroffe Felsen steigt, während der Rucksack an den Schultern zerrt.

Das ganze Training hilft uns schon mal ein bisschen, die lange Zeit der Wintersportler zu überstehen. Am liebsten machen wir aber gar nix außer bei einer Flasche Wein die nächsten Routen mit Karten und Wanderführern zu planen. Euch viel Spaß beim Nachmachen!

Kurz vorneweg: Wir sind keine Fitness-Trainer oder Sport-Physiotherapeuten. Daher gilt vor allem der Grundsatz – macht, was sich für euch gut anfühlt. Wir können hier lediglich unsere Erfahrungen wiedergeben.

Eine Antwort auf „Summer is coming: So bereiten wir uns auf die Wandersaison vor“

Kommentare sind geschlossen.