Notgedrungener Spontankauf: der Lowa Innox GTX Lo

Ein anständiges Paar Halbschuhe für Wanderungen in den Mittelgebirgen wollte ich mir eh anschaffen. Dass ich es vor einer Wandertour im Sauerland sehr spontan tun müsste, hätte ich aber nicht erwartet.

Auch auf Fels, Geröll und beim Kraxeln geben die Schuhe guten Halt.

Denn was ist das Beste, das man vergessen kann, wenn man zu einer Wandertour aufbricht? Die Wanderschuhe. Als wir Anfang Juni nach NRW gefahren sind, um mit einem Freund auf dem Ruhrhöhenweg zu wandern, fiel es mir auf, als wir bereits eine Stunde auf der Autobahn Richtung Norden unterwegs waren.

Kurz überlegte ich hin und her – und entschied mich dann dafür, in Hamm in Westfalen in einem Outdoorladen ein Paar Halbschuhe zu kaufen. Dort musste ich eh Halt machen, um Lena zum Bahnhof zu bringen, damit sie sich auf den Weg nach Berlin machen kann. Glücklicherweise hat Hamm noch einen fein ausgestatteten Laden namens Unterwegs. Dort belagerten Mio und ich die Eingangstür noch vor Ladenöffnung, doch ein netter Mitarbeiter hat uns schnell reingebeten.

Grinsen musste der Mitarbeiter dann schon, als ich ihm meine Lage erklärt habe. Aber nachdem er schnell meine Vorstellungen abgefragt hat – ein leichter Halbschuh oder Trailrunning-Schuh – hat er gleich vier Paare zur Auswahl gestellt. Nach dem Anprobieren fiel die Wahl dann auf die Lowa, einfach weil sie am besten von allen saßen, vor allem am Fußballen. Fällt der eher breiter aus wie bei mir, drücken viele Schuhe nämlich schnell.

Auf Tour Schuhe einlaufen macht keinen Spaß

Neue Wanderschuhe auf einer mehrtägigen Wanderung einzulaufen ist alles andere als optimal, so viel vorneweg. Normalerweise trage ich sie einige Male bei der Arbeit, auf Spaziergängen mit Mio und dann geht es auf die erste Wanderung. Dafür war aber nun ja keine Zeit. Das Ergebnis: Blasen an den Fersen. Das nehme ich den Schuhen aber nicht übel, denn ansonsten sitzen sie fabelhaft, bieten guten Halt und Ballen sowie Zehen genug Platz. Und nach den ersten Kilometern hat sich das mit den Blasen auch erledigt.

Warum überhaupt Halbschuhe?

Inzwischen sind Muskeln, Sehnen und Bänder in den Füßen und Beinen so fit, dass ich die Unterstützung durch einen hohen Wanderschuh nicht unbedingt brauche, vor allem im gemäßigten Gelände wie im Sauerland oder Schwarzwald. Ein hoher Schuh ist ohne dass die Tour angemessen fordert eher kontraproduktiv, weil er entlastet, obwohl es nicht nötig wäre. Mit einem Halbschuh bleiben Bänder und Sehnen mehr auf Trab, was generell Verletzungen vorbeugt. Ein Schuh wie der Lowa Innox verbindet das Ganze noch mit einer griffigen Sohle und festem Sitz, sodass auch matschige Waldwege und steile Passagen kein Problem sind.

Außerdem wiegen die Lowa etwa halb so viel wie meine hohen Schuhe, die Meindl Antelao. Das ist nicht zu unterschätzen: Da wir dieses Gewicht bei jedem einzelnen Schritt heben, lässt sich so eine Menge Kraft sparen.

Wann ich welchen Schuh sonst unterwegs trage, habe ich schon einmal hier aufgeschrieben.

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